Am Freitag, dem 13. – zwei Tage vor dem Volkstrauertag und vier Tage nach dem Freitod von Robert Enke - fand an der Haldenberg-Realschule in Uhingen eine traurig ergreifende Buchvorstellung statt. Kurz vor 21.00 Uhr wurde von den beiden Autoren Michael Jentzsch und Benjamin Kwato Zahn die Geschichte ihres Lebens „ Blutsbrüder“ vorgestellt.
Das Jahr neigt sich dem Ende zu, aber die Auswahl an Unterhaltung- und Bildungsangeboten scheint gerade in den letzten beiden Monaten vollgespickt zu sein. An den Straßenrändern hängen alle paar Meter Aktionsplakate. Da wird der Novemberbunt im Uditorium ebenso angepriesen wie der Weihnachtsmarkt in Rechberghausen oder Konzerte von Uriah Heep und Manfred Mann. Auch für die Kunsthalle liegt eine Einladung vor und bei Gebauer findet ein Weinabend statt. Hat Frisch-Auf eigentlich am Samstag ein Heimspiel? Es fällt mitunter schwer Prioritäten für das Wochenende zu setzen, hatte ein Supermarkt zudem einen Tischkicker im Angebot und ein Samstag Abend Essen mit Freunden ist ebenso vorgesehen. Also - was tun?
Im Mitteilungsblatt der Stadt Uhingen war auf Seite 12, im Kleingedruckten quasi, zu lesen, dass eine Buchvorstellung an der Haldenberg-Realschule stattfinden sollte. Buchvorstellung, da war doch was? Klar! Noch ganz aufgewühlt von der „Atemschaukel“ der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller und der Geschichte eines 17 Jährigen Deutsch-Rumänen, der fünf Jahre in russischer Zwangsarbeit verbringen musste, konnte dieses Wochenende nur mit einer Buchvorstellung starten.
Hier erzählten, mit einiger Verspätung aus Karlsruhe kommend, in der Aula der Haldenberg-Realschule die beiden Autoren Michael Jentzsch und Benjamin Kwato Zahn über die Geschichte Ihres Lebens.
Es ist eine Geschichte über den Bürgerkrieg in Liberia und über eine unglaubliche Freundschaft, die jäh durch einen brutalen Bürgerkrieg beendet wurde und die nach 14 Jahren in einem tränenreichen Wiedersehen ihren Höhepunkt und ihre Fortsetzung fand. Der eine, Michael Jentzsch, Missionarskind und Lehrer aus Bremen. Der andere, Benjamin Kwato Zahn, Sohn von liberianischen Christen aus dem Gio-Stamm, Flüchtling und Farmer.
Das was die beiden Mitt-Dreißiger zu erzählen haben, lässt einen nicht mehr los. Während der Vorstellung erleben die gut 50 Zuhörer Paradies und Hölle zugleich: Paradiesisch die idyllische Kindheit von zwei Jungen, die wie Winnetou und Old Shatterhand Blutsbrüder werden, jagen, fischen, im Meer schwimmen, Wasserschildkröten fangen, Schlangen erlegen und ein Dschungelabenteuer nach dem anderen erleben. Dann höllisch die Grausamkeiten, die Ben während der 13 Jahre Bürgerkrieg erlebt. Er berichtet im Wechsel mit Michael, der schildert, wie es ihm nach der Flucht aus Liberia als kulturfremdes Missionarskind in Deutschland ergeht. Nach einigen Jahren hat er sich mit Deutschland ausgesöhnt, heiratet, bekommt Kinder, kauft ein Haus, doch die Sorge um Ben lässt ihn nicht los. Die Erzählung findet ihren Höhepunkt in dem lange herbeigesehnten Wiedersehen der beiden Freunde.
Abschließend sei noch vermerkt, dass die Buchvorstellung im Rahmen einer Schülerarbeit von Sarah Frey (Klasse 9b) über das Buch „Blutsbrüder“ möglich geworden ist. Da leider, leider die Werbung für diese Veranstaltung sehr spät anlief und somit nur 50 Gäste kommen konnten hier der direkte Hinweis, wo Sie mehr hören und v.a. wo Sie dieses Buch erwerben können:

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Zum zweiten Mal fand am Wochenende das 24 Stunden Schwimmen in der fein umgebauten Göppinger Schwimmarena statt. Man könnte sagen, es sind die Wurzeln für ein Stück Göppinger Tradition gelegt worden. Als Veranstalter dicke dabei: der Göppinger Lions Club.
Der Wahlkampf nimmt derzeit auch im Landkreis Göppingen deutlich an Fahrt auf. Überall werben die Parteien auf Plakaten und in Fußgängerzonen intensiv um die Gunst der Wähler. Die Outlook-Kalender auf den Blackberrys der Bundestagskandidaten sind vollgestopft mit Terminen. Es wird als höchste Zeit, sich mit diesem wirklich spannenden Thema intensiv zu beschäftigen.

Über die Aktivitäten der Stadtmarketing-Organisationen aus dem Kreis werden wir immer bestens informiert. Manchmal lohnt aber ebenfalls ein Blick über die Landkreisgrenzen hinaus. So sorgt die Stadt Konstanz derzeit mit einer Werbekampagne für Kopfschütteln. Die Kritik kommt dabei aus dem Norden, von Spiegel-Online. mehr »


Dass der Stauferkreis auch ein Szenekreis sein kann, dokumentiert die handliche Zeitschrift PIG mit ihren Machern Dirk Biniek & Dejan Vasic, die sich selbst als ordentliche Lokal-Patrioten bezeichnen, schon seit vielen Jahren, genauer gesagt seit 10 Jahren. Die Print-Ausgabe des Magazins erscheint in einer monatlichen Auflage von 15.000 Exemplaren und wird in etwa 400 Verteilstellen zwischen der Achse Ebersbach – Geislingen kostenlos verteilt. Zu den Verteilstellen zählen Clubs, Diskotheken, Bars, Kneipen, Lounges, Einzelhandel, Tankstellen, Videotheken, Kinos, Fitnessstudios etc. Ab sofort geht PIG neue Wege. Die aktuelle Ausgabe kann jetzt schon in aller Ruhe online gelesen werden. Wie zu erfahren war, werden die Trendscouts und Macher zukünftig noch stärker auf das Web 2.0 und eine bessere Usability setzen. Freuen Sie jetzt schon auf gut inszenierte News, Partybilder, Eventkalender und mehr. Übrigens: PIG sucht ständig Cover- und Fashiongirls. Wer also Lust auf ein komplettes Styling und ein professionelles Fotoshooting hat, schickt einfach eine Bewerbung an: PIG Magazin, Poststraße 34, 73033 Göppingen
Jetzt hier komfortabel das aktuelle Entertainment-Magazin für den Stauferkreis lesen

Was für ein gelungener Auftakt. Zum ersten Mal riefen die Bad Boller Vereine die Bürgerschaft in den Kurpark um hier in herrlichstem Ambiente gemeinsam ein kulturelles Fest zu feiern. Die offizielle Eröffnung nahm Bürgermeister Hans-Rudi Bührle gegen 17.00 Uhr vor. Rund eine Stunde später hatte der FCA Bad Boll zu einem VIP-Talk geladen. Mit dabei der Geschäftsführer der Felsengartenkellerei Besigheim, Hans-Georg Schiller, der Geschäftsführer der Kaiser-Brauerei Geislingen, Ulrich Kumpf, die Mitinhaberin des Bad Boller Fruchtsaftbetriebs, Karin Stolz, das Präsidium des FCA, selbstverständlich Bürgermeister Bührle mit Gattin sowie weitere Gäste. Es fand ein interessanter Gedankenaustausch statt bei dem man sich die erlesenen Weine der Felsengartenkellerei ebenso schmecken lies wie die neuen Produkte des ortsansässiges Saftunternehmens. Selbst Braumeister Kumpf zog den Hut vor den Erklärungen des Weinfachmanns Schiller, der allerlei Anekdoten rund um die prämierten Württemberger Weine für Genießer aus terrassierten Steillagen zu berichten wußte.
Auch so kann ein Netzwerk entstehen, mit Ideenaustausch und Anregungen um die eigenen Produkte im Kreis noch besser auszuloben und zu vermarkten. Das Wetter zeigte sich zudem von seiner guten Seite und gegen Abend strömten dann auch die Besuchermassen in den Kurpark.
Bild: Eine wunderbare Landschaft rund um die Steillagen der Felsengartenkellerei, zum Wandern und Einkehren – ein Besuch lohnt sich.

Walter Schiller erhielt Mitte Juli von Staatsekretär Dr. Dietrich Birk als Vorbild für ehrenamtliches Engagement zum Wohle der Stauferstadt die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Matthews-Marketingblog gratuliert recht herzlich.
Die Liste der Tätigkeiten von Walter Schiller ist nicht nur umfangreich, man kann „Walle“ auch konstatieren, dass er sein Engagement für das Gemeinwohl mit Leib uns Seele betrieben hat und weiterhin betreibt. Ein gewichtiger Mann, derzeit wieder mit sportlich schlanker Sommerfigur, war langjähriger Vorsitzender der Turnerschaft Göppingen e.V. Nach wie vor ist er im Vorsitz der Turnerschaft Göppingen e.V., er engagiert sich beim Schwimmverein Göppingen 1904 e.V., besucht nicht nur die FrischAuf-Spiele der Herren sondern unterstützt auch die Damen. Sein Interesse, so eine Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württembergs, an Kunst und Kultur habe sich in der Göppinger Kulturinitiative ODEON und im Musikverein Gammelshausen niedergeschlagen.
Walter Schiller, ein Tausendsassa, ein Hand-Dampf in allen Gassen, der nicht nur symphatisch rüberkommen will sondern auch schon mal in Form von Leserbriefen seinen Meinung kundtut. Und man trifft ihn überall. Sonntag zunächst beim Stammtisch im Freibad Jebenhausen, nachmittags dann in aller Regelmäßigkeit. bei den Heimspielen des Fußball-Aufsteigers SV Göppingen oder eben im ICE wenn er einen Mandanten in Mannheim aufgesucht hat.
Ja dieser Franz-Joseph-Strauß des Filstals ist auch beruflich sehr erfolgreich, betreibt er mit seinen knapp 70 Jahren immer noch eine Steuerberatungsgesellschaft in Jebenhausen. Matthews Marketingblog gratuliert Walle nochmals von Herzen zu dieser besonderen Auszeichnung und wünscht ihm weiterhin viele gesunde Jahre voller Energie und Tatendrang.
Sommerzeit, Durstzeit – im Filstal wird wieder mächtig für Mineralwasser geworben. Eiszeitquell hat den Spielplatz an der Brückenstraße saniert und in einer feierlichen Stunde Oberbürgermeister Guido Till übergeben, Göppinger scheint die Phase ” Kritik der Mitarbeiter am Geschäftsführer Bernd Raebel ” überwunden zu haben (Thomas Stauch= verantwortlich für Vetrieb, Roswitha Boßlet = vorübergehend verantwortlich für Kommunikation) und in der Region rührig und Überkinger wirbt ebenfalls intensiv. Den Vogel schiesst derzeit aber eine Viral-Online Kampagne von Evian ab. Rockende Babys sorgen für Unterhaltung pur. Und das auch im Kreis Göppingen.
Über 25 Millionen Mal wurden inzwischen die Spots vom vom eigens angelegten YT-Kanal abgerufen. Schon 1998, dem Gründungsjahr von Google, hatte Evian erstmals mit einer Baby-Kampagne für mächtige Wirbel gesorgt. Damals lief der Trailer naturgemäß ausschließlich im TV und durchaus mit Erfolg.
Folgender Spot hat indirekt auch mit Wasser zu tun- gleich anschauen, es lohnt sich,
Bemerkenswert, das Logo für die Gartenschau hat die Agentur „büropunkt“, Sandra Skutta, entwickelt. Frau Skutta ist Diplom Designerin und Dozentin an der FH Neu-Ulm. Ihre Agentur hat den Sitz in Rechberghausen und betreut u.a. Kunden wie Allgaier. Die Agentur aus dem Kreis Göppingen hat sich dabei in einem Pitch mit sechs geladenen Mitbewerbern von Schwäbisch Gmünd bis Stuttgart durchgesetzt. Mit dabei war eine Jury bestehend aus Professoren von den FHs Schwäbisch Hall und Konstanz.
Positionierung, so die klassischen Lehrbücher, soll unique sein, sich von den Wettbewerbern differenzieren und langfristig wirken. Je härter der Wettbewerb umso mehr soll die linke Gehirnhälfte angesprochen werden. So weit die Theorie in Kurzform. Doch wo wird der Positionierungsgedanke schon in der Praxis wirklich umgesetzt? Meist denken die einheitlich und schwarz gekleideten Kreativen in die gleiche Richtung, Ihre Auftraggeber verstehen oft selbst nicht viel davon. Und so sieht die Werbung dann auch aus. Ein Einerlei, vom Konsumenten kaum unterscheidbar.
Da lob ich mir doch die Positionierung der Firma winside GmbH und Ihres Inhabers Peter Schiller aus Rechberghausen gleich aus mehreren Gründen heraus:
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- Nomen est omen. Tatsächlich der Markenname ist Programm „Win“ assoziiert das, was die US-Amerikaner gerne als „everybody likes a free lunch“ beschreiben.
- Bemerkenswert in diesem Kontext ist der weiterhin der Zusatzbegriff „Casino“. Hier hat sich der Marketingmacher aus dem Kreis Göppingen gleich eine neue Rechtssprechung zunutze gemacht und bringt somit eindeutig seine Positionierung zum Ausdruck: Hochwertigkeit, guter Service, gutes Angebot und schon haben wir den klaren Unterschied zu den oftmals schmuddeligen Hinterhof-Spielhallen der Konkurrenz.
- So wie die Farbe Magenta klar für den TK-Branchenführer aus Bonn steht, so nutzt auch die betreuende Agentur Burkert aus Dornstadt www.burkert-gestaltung.com gezielt die Farbgebung zur Differenzierung. Kein marktschreierisches Rot, sondern ein warmer, freundlicher Orangeton in Verbindung mit dem maskulinen Schwarz.
- Saubere, integrierte Kommunikation – gleiche Farbe und Content auf allen Kanälen.

„Survival of the fittest“ sagt sich der Macher, der auch schon das Fitnessstudio azzurro aus Faurndau aus der Taufe gehoben hat. Matthews wünscht dem Macher jedenfalls alles Gute für die Zukunft. Darüber freuen können sich auch die NWZ Göppingen und der Stadtanzeiger, hier wirbt Schiller reichlich.

