Montag, den 18. Dezember 2017

StauferkroneDeutschsprachiger Schlager und volkstümliche Musik bekommen eine neue Plattform. In Göppingen wird am 3. Oktober  erstmals um die „Stauferkrone“ gesungen. Am Fuße des Stammsitzes der mittelalterlichen Stauferkaiser geht es am 25. Tag der Einheit  um  brandneue Schlagertitel. Die Veranstalter haben jetzt den Wettbewerb für Komponisten, Texter und Interpreten ausgeschrieben.

„Der deutsche Schlager ist nicht tot, sondern so lebendig wie lange nicht mehr“, sagt Hans-Ulrich Pohl vom Musikverlag Musekater im schwäbischen Heiningen. Pohl  gehört neben der Maitis-Media Verlagsgesellschaft Göppingen  zu den Organisatoren des Wettbewerbs, mit dem  ein neues Kapitel in der Welt der Unterhaltungsmusik aufgeschlagen werden soll.

„Wir haben den Wettbewerb sehr sorgfältig vorbereitet und sind überzeugt, einen fairen Wettstreit zu bieten“, erklärt Pohl. Zu der Veranstaltung im Herzen des Stauferlandes bieten die Organisatoren auch ein ansprechendes Rahmenprogramm. So ist unter anderem am Vorabend ein geselliger Branchentreff geplant, bei dem sich Komponisten, Texter und Interpreten austauschen und Kontakte knüpfen können.

Anläufe, in Deutschland einen deutschsprachigen Schlagerwettbewerb mit internationaler  Ausrichtung zu etablieren, hat es bereits viele gegeben. Aus den unterschiedlichsten Gründen blieb es zumeist bei der guten Absicht. Bei der „Stauferkrone“ soll das anders werden, haben sich die Organisatoren doch bereits die Unterstützung aus der Branche gesichert. Der in München lebende Komponist und Arrangeur Christian Bruhn hält die „Stauferkrone“ für wichtig, weil die deutschsprachigen Songs und Schlager derzeit bis auf wenige Ausnahmen unter Wert laufen würden.

„Eine  Förderung dieser Musik, welche sie wieder  ins positive Licht rückt, erscheint dringend notwendig“, erklärt Bruhn und ist überzeugt, dass der Göppinger Wettbewerb diesem  Anspruch gerecht wird. Als eine „echte Bereicherung“ empfindet Schlager-Textdichterin Renate Stautner aus Rosenheim den geplanten Wettbewerb. Komponist und Produzent  Hermann Weindorf (München) erklärt: „Ich unterstütze die Stauferkrone, weil es enorm wichtig ist, sich für die deutsche Kultur, d.h. Musik, Sprache und Identität,  einzusetzen.“

Gitti Götz, ein Teil des Erfolgsduos Gitti und Erika, ist vom Konzept der „Stauferkrone“ ebenfalls überzeugt. „Der deutsche Schlager ist für mich fundamental und gehört zur unserer deutschen Kultur. Gute Lieder und Texte bringen positive Schwingungen und den Körper wieder ins Gleichgewicht.“ Selbst ein Sieger des legendären Grand Prix der Volksmusik lobt die Göppinger Initiative.  Für den Bad Tölzer Cornelius von der Heyden von den „Bergkameraden“ ist klar: „Die Stauferkrone ist ein wichtiger Wettbewerb, der den besonderen Stellenwert der deutschsprachigen Musikkultur fördert und als innovatives Sprungbrett im Bereich des Schlagers und der Volksmusik neuen Talenten eine einzigartige Plattform bietet.“  Die Musikagentin Gabriela Würz (Travemünde) freut sich darüber, dass es mit der Stauferkrone wieder einen Wettbewerb für den deutschen Schlager gibt, und somit auch Chancen für den Nachwuchs geboten werden. „Das ist ein tolles Konzept, das sicher von Erfolg gekrönt sein wird.“

15 Interpreten sollen am 3. Oktober auf der Göppinger Stadthallenbühne um die „Stauferkrone“ singen. Sie werden von einer fach- und sachkundigen  Jury nominiert, die die zum Wettbewerb eingereichten Titel sichtet. Beim Finale am Tag der Deutschen Einheit wird es ebenfalls eine Jurywertung geben, doch hat auch das Publikum ein Mitspracherecht. In einer gesonderten Wertung bestimmen die Besucher den Träger des Publikumspreises. Die drei Erstplatzierten der Jurywertung  erhalten die Möglichkeit, in einem namhaften Münchner Tonstudio Aufnahmen zu machen.

Um die bundesweite Bewerbung und Vermarktung des Wettbewerbs kümmert sich die Maitis-Media Verlagsgesellschaft mbH in Göppingen. Sie wird auch Angebote für Fanreisen aus den verschiedensten Orten Deutschlands zu dem Göppinger Spektakel machen. Die Organisatoren wollen damit auch einen Beitrag zur Ankurbelung des Tourismus im Stauferkreis leisten. Von der Idee der „Stauferkrone“ sind auch Landrat Edgar Wolff und Oberbürgermeister Guido Till begeistert und haben den Machern  ideelle Unterstützung zugesagt. Mit Idealismus allein ist es jedoch nicht getan. Die Organisatoren hoffen auch auf Sponsoren, die die Durchführung der Veranstaltung sichern sollen.

Das Wettbewerbs-Logo stammt von der Kommunikationsgestalterin Annika Gramsch (Schwäbisch Gmünd).

Maitis-Media-Verlagsgesellschaft mbH Göppingen

Maitis-Media-Verlagsgesellschaft mbH Göppingen

Konkurrenz für NWZ – Maitis-Media-Verlagsgesellschaft mbH Göppingen?

Göppingen. Mit neuen Medien, pfiffigen Werbeideen, attraktiven Veranstaltungskonzepten und ausgefallenen Vermarktungsstrategien will sich die Maitis-Media-Verlagsgesellschaft mbH Göppingen profilieren. Das neue Unternehmen soll zudem den Medienstandort Göppingen stärken, von dem aus die Initiatoren bundesweit tätig werden wollen.

Nach eineinhalbjähriger Vorarbeit haben und Rüdiger Gramsch ihre Firma aus der Taufe gehoben. Die Maitis-Media Verlagsgesellschaft mbH stellt sich in sechs zukunftsfähigen Geschäftsfeldern auf: Zum einen erscheinen in dem Verlag verschiedene Printmedien, die um entsprechende Online-Angebote mit journalistischen Schwerpunkten ergänzt werden. Ferner bietet das Unternehmen Leistungen einer Full-Service-Werbeagentur an. Die dritte Säule bildet das breit gefächerte Veranstaltungsgeschäft. Der vierte Komplex ist die journalistische Künstlerbetreuung. Tätig werden wird die Maitis-Media Verlagsgesellschaft auch im Bereich Tourismus. Die Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen rundet die Angebotspalette von Maitis-Media ab.

Auf Grund der Vielzahl schon vorbereiteter Projekte blicken die Gesellschafter zuversichtlich in die Zukunft und gehen davon aus, schon bald Verlagsstrukturen schaffen und Redaktionen aufbauen zu können. Schwerpunkte der Firmenaktivitäten werden auch außerhalb des Landkreises Göppingen liegen.
Gesellschafter der nach dem Göppinger Stadtbezirk Maitis benannten Verlagsgesellschaft sind vier Medienschaffende, die sich schon lange kennen und nun Aktivitäten in der neuen Firma bündeln wollen:

Annika Gramsch studierte an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd Kommunikationsgestaltung und arbeitet für eine führende Designagentur in der ältesten Stauferstadt. Rüdiger Gramsch war fast 17 Jahre Chef der NWZ-Redaktion in Göppingen. Zuvor war er als Redaktionsleiter beim Schwarzwälder Boten und für einige Jahre als Tourismus-Chef in Feldberg im Schwarzwald tätig. Thomas Kießling studierte an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg Germanistik, Journalistik/PR und Politik. Der Diplom-Germanist und Radio-Redakteur leitete vier Jahre das Göppinger Studio von Radio 7 und ist seit zwölf Jahren mit eigener PR-Agentur in Neu-Ulm selbstständig, u.a. mit Kunden in Göppingen, Ulm/Neu-Ulm und Biberach, war viele Jahre Vize-Präsident des Marketing Clubs Ulm/Neu-Ulm und ist Herausgeber der Zeitschrift „BuV“ – Business und Vermarktung. Eugen Röttinger war Chef vom Dienst und Mitglied der Chefredaktion der Südwest Presse in Ulm, zuvor viele Jahre Redaktionsleiter beim Schwarzwälder Boten.
Geschäftsführer des Unternehmens sind Annika Gramsch, Thomas Kießling und Eugen Röttinger.